Foch lance la contre offensive francaise

Foch beginnt mit der französischen Gegenoffensive Im Frühjahr 1918 unternimmt Ludendorff mit Hilfe von Divisionen, die von der russischen Front zurückgeholt wurden, heftige Angriffe, die zu enormen Einbrüchen der Front in Flandern und der Champagne führen. Nach der Offensive auf den Chemin des Dames im Juni, ausgehend von dem Vorposten von Château-Thierry, führt er nun eine Operation in der Champagne und einen neuen Angriff in Flandern durch, um dann "nach Paris" durchzubrechen. Diese als "Friedenssturm" bezeichnete Offensive soll den entscheidenden Sieg bringen. Aber der Angriff am 15. Juli wird durch eine ungeheure Offensive des Generals Foch erwidert, die die deutschen Hoffnungen zunichte macht. Der zweite Sieg an der Marne In der Champagne hatten die französischen Truppen, nach wagemutiger Aufklärung durch einen Stoßtrupp, das Gebiet vor dem Feind geräumt und sich am Abend auf eine Verteidigungsstellung zurückgezogen. Durch dieses geschickte Manöver und die Vorbereitungen des Chefs der 4. Armee, General Gouraud wird der Feind überrascht und bricht seinen Vormarsch ab. Trotz einiger Erfolge im Westen von Reims bleibt die deutsche Offensive stecken, und in der Nacht vom 17. auf den 18. reist Ludendorff nach Tournai ab. Die Schlacht in der Champagne ist ein Sieg der Verteidigung von Pétain und Gouraud.
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    Quelle : L'Illustration - l'album de la guerre 1914-1919

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    Quelle : L'Illustration - l'album de la guerre 1914-1919

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    Quelle : ECPAD

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    Quelle : ECPAD



Foch will die deutsche Offensive in der Champagne dazu nutzen, den Feind an der Flanke und im Rücken zu schlagen. Am 12. Juli wird der Befehl zu einem Angriff am 18. Juli gegeben. In der Nacht vom 17. auf den 18., unter dem Schutz schwerer Gewitter, stellen sich die Truppen von Mangin und Degoutte hinter den Linien auf. Die 10. Armee (Mangin), die 6. Armee (Degoutte) und ein amerikanisches Korps, insgesamt 16 Divisionen, darunter 3 amerikanische Infanteriedivisionen, warten in dem Wald von Villers-Cotterêts, an der Westflanke des Einbruchs und stürmen um 4:35 Uhr morgens am 18. Juli ohne Vorbereitung der Artillerie aber hinter einem rollenden Sperrfeuer von 2 500 Geschützen und mit Unterstützung durch 800 Flugzeuge und 350 Panzer. An diesem sonnigen Julimorgen, an dem noch lange Nebelfetzen die Luft durchziehen, rücken Angriffswellen in den schon hohen Kornfeldern vor. Gegenüber müssen sich die 9. Armee des Generals von Einem und die 8. Armee des Generals von Böhm diesem Ansturm stellen.

Gegen 9 Uhr ist die gesamte vordere Linie der Deutschen vernichtet. Die Luftwaffe gibt das Signal zum allgemeinen Vormarsch. Aber der deutsche Widerstand wird nach Ankunft von Verstärkungen härter, und das Vorrücken geht langsamer vor sich. Gegen Mittag tritt eine Ruhepause ein, aber am Nachmittag brechen die Kämpfe wieder heftig los und dauern bis in die Nacht. Die 10. Armee durchbricht die deutschen Linien am Abend, rückt 8 Kilometer vor und macht 10 000 Gefangene. Ludendorff muss sich an die Aisne zurückziehen.

Am zweiten Tag der Schlacht beginnt die Offensive erneut um 4 Uhr 45. Allmählich wird der Widerstand der Deutschen stärker, aber der Vormarsch geht weiter. Nach zwei Tagen erbitterter Kämpfe sind die Deutschen 10 Kilometer zurückgewichen, und die Front verläuft zwischen Aisne und Oise von Soissons nach Château-Thierry, die noch vom Feind besetzt sind. Der für die 7. deutsche Armee lebenswichtige Eisenbahnknotenpunkt (Linie Fère-en-Tardenois-Crouy) steht unter dem Feuer der alliierten Geschütze, und die Luftwaffe signalisiert die Vorbereitungen für den Rückzug der feindlichen Truppen. Dies ist ein fabelhaftes Ergebnis, das den Alliierten wieder Hoffnung gibt und die Stimmung der Deutschen erheblich drückt. Am 20. Juli greifen die 9. und 10. Armeen in die Schlacht ein, und es ist schwer, die Offensivkräfte des Tardenois, des Soissonnais, des Ourcq und der Marne zu unterscheiden.

Am 2. August marschieren die Truppen von Mangin in Soissons ein; am 3. sind sie am Ufer der Vesle, nachdem sie den Kessel von Château-Thierry aufgelöst haben.

Dies ist ein großer Sieg. Taktisch ist der Kessel vom 27. Mai beseitigt. Strategisch muss Ludendorff darauf verzichten, die Engländer in Flandern anzugreifen. Das stimmungsmäßige Ergebnis ist enorm: "Ihr habt Frankreich das Gefühl des Sieges zurückgegeben; ihr habt euch um das Vaterland verdient gemacht"; sagt General Mangin zu seinen Truppen. Dieser Sieg ist das logische Ergebnis der Konzeptionen des alleinigen Befehlshabers Foch, aber auch des gemeinsamen Willens der Alliierten, die von nun an bis zum Waffenstillstand die Initiative übernommen haben. Am 6. August schlägt Clemenceau dem Präsidenten der Republik vor, Genaral Foch, dessen Sieg seiner Energie und seinen Berechnungen die Krone aufgesetzt hat, zum Marschall von Frankreich zu ernennen. In der Verfügung vom 7. August, seiner offiziellen Ernennung, wird an die Ergebnisse dieses zweiten Sieges an der Marne erinnert : "Paris vom Druck befreit, Soissons und Château-Thierry im Kampf wieder eingenommen, über 200 Dörfer befreit, 35 000 deutsche Gefangene gemacht, 700 deutsche Geschütze erbeutet, 3 300 deutsche Maschinengewehre erbeutet, die vor dem Kampf laut herausposaunten Hoffnungen des Feindes zerstört, die ruhmreichen alliierten Armeen in einem einzigen siegreichen Elan von den Ufern der Marne an die Ufer der Aisne geworfen, das sind die Ergebnisse eines Vorhabens, das von dem französischen Oberkommando ebenso bewundernswert geplant wie auch ausgezeichnet von den unvergleichlichen Chefs und Soldaten ausgeführt worden ist."

Der 8. August 1918 : die Schlacht in der Picardie Die Offensive zur Befreiung der Eisenbahnlinie Paris-Amiens, die von Foch seit April geplant wurde, wird Ende Juli in Sarcus entschieden, wo er sein neues Hauptquartier eingerichtet hat.

Marschall Haig übernimmt das Kommando der Armeegruppe bestehend aus der 4. britischen Armee (General Rawlinson) und der 1. französichen Armee (General Debeney). Das Geheimnis ist besonders gut gehütet, denn selbst die Regierungschefs wissen nichts von dieser Offensive, die endgültig auf den 8. August festgesetzt ist.

Um 4 Uhr 20 greift die Armee Rawlinson ohne Vorbereitung durch die Artillerie auf einer Front von 18 Kilometern zwischen der Somme und der Straße Amiens - Roye an. Vor der Infanterie fahren Panzer, die durch Nebel und Nebelgranaten gedeckt sind. Man rückt schnell vor und hat am Abend 9 Kilometer zurückgelegt: 13 000 Gefangene werden gemacht. Zur gleichen Zeit greift die Armee von General Debeney im Süden der Straße Amiens-Roye, bis Moreuil auf einer Front von 7 Kilometern an.

Die Vorbereitung durch die Artillerie beginnt um 4 Uhr 20, und um 5 Uhr 05 beginnt das 31. Korps den Sturmangriff und nimmt bis 7 Uhr 30 die Ortschaft und den Wald von Moreuil ein. Im Süden von Moreuil greift das 9. Korps um 9 Uhr an der Avre an, wird aber gestoppt. Durch das Vorrücken des 31. Korps kann es jedoch trotzdem, wie auch alle anderen Einheiten, bis zum Abend die festgelegten Ziele erreichen. Am 9. beginnt der allgemeine Angriff, und die Alliierten greifen im Norden der Somme und im Süden von Montdidier an. Das 35. Korps greift um 16 Uhr an und nimmt Assainvilliers und Faverolles ein. Montdidier, das durch diesen Zangenangriff eingenommen wird, wird in der Nacht von den Deutschen verlassen und am Morgen des 10. von den alliierten Truppen besetzt.

In zwei Tagen haben die Alliierten 24 000 Gefangene gemacht und 300 Geschütze erbeutet. Aber vor allem ist die Stimmung der deutschen Truppen am Boden, und ihre Lust zu kämpfen ist nicht mehr die gleiche. Später schreibt Ludendorff in seinen Memoiren: "Der 8. August ist der Tag der Trauer der deutschen Armee in der Geschichte dieses Krieges". Die strategischen Auffassungen von Ludendorff und Foch lagen dicht beieinander: den Sieg durch heftige Schläge zu erreichen versuchen, die nacheinander an verschiedenen Stellen der Front ausgeführt werden. Aber während Ludendorff, berauscht durch seine Erfolge, sich entgegen seiner Einsicht von seinem ursprünglichen Schlachtplan entfernt hat (Angriff auf die französisch - englische Front in Flandern), um seinen Vormarsch im Aisne fortzusetzen, hat Foch seinen Blick unverwandt auf ein einziges Ziel gerichtet, das vielleicht in weiter Ferne lag, aber von dem ihn weder punktuelle Erfolge noch ängstigende Niederlagen abhalten konnten.
Quelle : MINDEF/SGA/DMPA